Die umgedrehten ideologischen Pyramiden der anti-zionistischen Juden: Das Fallbeispiel Moshe Zuckermann

von Evyatar Friesel

Audiatur Online 18.4.2017

 

Es ist merkwürdig, wie sehr Menschen durch die kulturellen Muster der menschlichen Gruppe geprägt werden, in die sie hineingeboren wurden, auch wenn sie sich dessen vielleicht gar nicht bewusst sind. Unter Juden gibt es eine etwas ironische Ansicht über eine bestimmte Denkart, die man „talmudisch“ nennt. Davon spricht man, wenn ein Gelehrter religiöse Texte benutzt und dabei dank einer besonders verdrehten Logik – die allerdings durchaus sehr scharfsinnig sein kann – und geistigen Verrenkungen zu bizarren Ergebnisse kommt.

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Israelfeindschhaft und Antisemitismus Teil 2

Gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhundert stand die islamische Welt –  insbesondere in seinem Kerngebiet, dem Nahen Osten – vor einem Trümmerhaufen. Militärisch, technologisch und kulturell dem Westen unterlegen, stellten sich muslimische Gelehrte die Frage nach der Ursache für diese Misere. Reformer wie Jamal Al-Din Al-Afghani, sein Schüler Muhammad Abdu, sowie Rashid Rida propagierten eine Modernisierung des Islam anstelle blinder Imitation religiöser Praktiken wie in den Jahrhunderten zuvor. Ihnen zufolge war dies der einzige Weg, um gegenüber dem Westen zu bestehen.

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Israelfeindschaft und Antisemitismus bei Hamas, Al-Qaida und dem Islamischen Staat – Teil 1

Israelfeindschaft und Antisemitismus bei Hamas, Al-Qaida und dem Islamischen Staat – Teil 1

Von

Michel Wyss

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27. Dezember 2016

Diese Artikelreihe beruht auf einem überarbeiteten Referat, welches der Autor im Oktober 2016 an Veranstaltungen an der Universität Innsbruck sowie des Jungen Forums DIG Frankfurt an der Goethe Universität in Frankfurt a. M. präsentierte.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sorgte im Spätsommer 2014, wenige Wochen nach dem Ende der Operation „Fels in der Brandung“ (Protective Edge in Englisch), für Aufregung. Anlässlich der Ermordung des Journalisten James Foley durch ISIS wurden auf Netanjahus Social-Media-Kanälen eine Grafik mit der Überschrift „Hamas ist ISIS, ISIS ist Hamas“ veröffentlicht (ursprünglich beinhaltete sie ein Bild von Foley kurz vor seiner Ermordung, das aber später durch die Flagge des Islamischen Staates ersetzt wurde).

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Erklärung des Institutes für Judaistik zur Demonstration der Organisation Gaza muss leben am 29.11.2016

Erklärung zur Demonstration der Organisation Gaza muss leben am 29.11.2016

Die Organisation Gaza muss leben plant in Zusammenarbeit mit anderen einschlägig antisemitisch belasteten Gruppierungen (darunter die BDS Austria und Gruppen aus dem Umfeld des Vereins Dar al Janub) für den 29.11. eine Kundgebung vor der Universität Wien. Anlass der Demonstration ist die Tagung Islam and Anti-Semitism, die das Institut für Judaistik der Universität Wien am 7.-8. 11. 2016 gemeinsam mit dem Kantor-Center for the Study of European Jewry der Universität Tel Aviv und dem Institute for the Study of Global Anti-Semitism and Policy aus den USA veranstaltete.

weiter: http://www.univie.ac.at/Judaistik/